Spielregeln für den Hans Hanauska - Cup 2011

 

RB-SR Kollegium

Hallenfußball in Wien
Spielregeln für den Hans Hanauska - Cup 2011

1

Gespielt wird mit 5 Feldspielern und 1 Tormann.

Austauschspieler: 5 Feldspieler und 1 Tormann.

Der Austausch kann beliebig oft durchgeführt werden. Er darf allerdings nur nach rechtzeitiger vorheriger Anmeldung bei der Turnierleitung während einer Spielunterbrechung durchgeführt werden. Ein fliegender Wechsel ist nicht gestattet.

In den letzten zwei Spielminuten ist kein Spielertausch mehr möglich, ausgenommen der Tormann nach einer Verletzung, die ihm das Weiterspielen nicht mehr ermöglicht.

Spielerpässe sind Pflicht.

2

Die Mindestmaße des Spielfeldes betragen 25x15 Meter, die Höchstmaße 60x30 Meter. Es wird mit Banden gespielt (so vorhanden).

3

Die Spielzeit beträgt 2x15 Minuten brutto. Spielpause höchstens 10 Minuten.

4

Es gibt kein Abseits.

5

Es gibt keinen Schusskreis, sondern nur einen Strafraum. Vergehen im eigenen Strafraum werden mit 7-Meter-Strafstößen geahndet.

6

Für Vergehen wie Foulspielen oder Kritisieren gibt es nur Zeitausschlüsse von 2 Minuten (Blaue Karte). Spielerinsultierungen und Schiedsrichterbeleidigungen ziehen den Ausschluss aus dem Bewerb nach sich.

Ein zweiter Zeitausschluss für den selben Spieler im selben Spiel ist nicht möglich = Ausschluss für dieses Spiel (Blau-Rote Karte), beim nächsten Spiel ist dieser allerdings wieder spielberechtigt. Eine Blaue oder Blau-Rote Karte darf aber auf keinen Fall ein Ersatz für eine Rote Karte sein. Zuwiderhandelnde SR werden vom SR-Ausschuss zur Rechenschaft gezogen.

Nach fünf Minuten darf ein mit Blau-Roter Karte ausgeschlossener Spieler durch einen anderen spielberechtigten Spieler ersetzt werden, egal ob seine Mannschaft in der Zwischenzeit ein gültiges Tor erhält oder nicht.

Erhält ein durch eine (zweiminütige) Zeitstrafe dezimierter Verein vor Ablauf der Zeitstrafe einen gültigen Gegentreffer, darf er entweder den auf Zeit ausgeschlossenen Spieler oder einen anderen spielberechtigten Spieler wieder einsetzen.

Dies gilt nicht, wenn Spieler beider Vereine zur gleichen Zeit ausgeschlossen wurden und einer der beiden Vereine einen gültigen Treffer erhält.

Grundsätzlich muss immer der Spieler das Spielfeld verlassen, der vom Schiedsrichter ausgeschlossen wurde. Dieser hat auf seiner Spielerbank die Strafe abzusitzen und darf erst nach Erlaubnis durch die Turnierleitung wieder am Spiel teilnehmen. Sollte der Tormann ausgeschlossen werden, muss ein Feldspieler ins Tor bzw. kann ein Reservetormann gegen einen Feldspieler eingewechselt werden.

Ein Spieler, der die Rote Karte erhält, ist automatisch für diesen und den nächsten Spieltag gesperrt. Er hat nach dem Ausschluss umgehend die Kabine aufzusuchen, ein Aufenthalt im Innen(Akteurs)bereich der Halle, sowie jedwedes Einwirken aus dem Zuseherraum ist nicht gestattet (Zuwiderhandeln wird bestraft).

Sollte das Vergehen schwerwiegend sein, kann die Turnierleitung mit dem Vertreter des Strafausschusses diese Sperre auch auf weitere Spieltage des Turniers ausdehnen.

Mögliche Strafwirkungen in Bezug auf die Meisterschaft entscheidet der zuständige Strafausschuss entsprechend der Schwere (aufgrund der Meldung des Schiedsrichters).

Wenn nur mehr 3 Spieler am Parkett sind, muss das Spiel abgebrochen werden.

7

Wird der Ball über die Bande geschossen, gibt es nur einen Outeinwurf, egal, ob der Ball auch über die eigene Toroutlinie geschossen wurde.

Bei Sporthallen mit anderen Umgrenzungen (zB Sprossenwänden, Filzbelägen) zählen diese als Bande. Wird der Ball darüber geschossen, wird ein Outeinwurf fällig.

Berührt der Ball die Decke, ist auf der Spielfeldhöhe, wo der Ball die Decke berührt hatte, das Spiel mit Outeinwurf fortzusetzen.

8

Es werden Spezialtore verwendet: 5 Meter breit, 2,10 Meter hoch.
Gespielt wird mit Hallenschuhen mit abriebfesten, hellen Sohlen.

9

Bei Freistößen beträgt der Mindestabstand vom Tatort 5 Meter.

10

Bei einem Torout kann der Tormann ausschießen oder auswerfen, wobei sich kein Feldspieler innerhalb des Strafraumes befinden darf. Aus einem solchen Ausschuß/Auswurf kann kein direktes Tor erzielt werden.

Es wird mit normalen Matchbällen gespielt, die die Vereine mitbringen müssen.

11

Der Anstoss kann nach vorne oder hinten durchgeführt werden.

12

Die Betreuerbänke stehen bei Kleinhallen hinter den Toren, bei Großhallen hinter der Bande bei der Mittellinie. In der Pause wechseln die Ersatzleute und Betreuer die Bänke, die jeweils auf der Spielfeldseite ihrer Mannschaft aufgestellt sind. Auf der Betreuerbank dürfen sich aufhalten: Spieler im Dress (Ersatztormann auch im Trainingsanzug) sowie höchstens 3 Betreuer (inkl. Zeugwart, Betreuer, Trainer, Masseur) - siehe Punkt 16.

Alle auf der Bank befindlichen Personen haben geeignete Hallenschuhe zu tragen.

Sämtliche auf der Bank befindlichen Personen unterliegen der Strafgewalt des SR und der Turnierleitung. Die Vereine haften für ihre Spieler und Funktionäre.

13

Vergehen, die durch den Schiedsrichter aufgezeigt werden, unterliegen der Strafgewalt der Turnierleitung und den Strafausschüssen der zuständigen Verbände.

14

Entsprechend der gültigen Hallenregeln des ÖFB (und den Weisungen des WFV) ist die Regel über das absichtliche Zuspiel zum Torwart („Rückpassregel“) anzuwenden, d.h. im Falle einer Übertretung ist das Spiel mit einem indirekten Freistoß fortzusetzen.
Dabei ist zu beachten, daß auch ein Seiteneinwurf als Zuspiel im Sinne dieser Regel gilt.

15

Die Anforderung von Verbandsschiedsrichtern ist Pflicht.

16

Nichtbefolgung wird nach den Vorschriften der Strafausschüsse geahndet.

17

Die komplette Administration wie Passkontrolle, Zeitnehmung, sowie die Aufzeichnung der Tore und Torschützen erfolgen durch die Turnierleitung. Die Torschützen sind im Zuge des SR der Turnierleitung zu melden.

Die Feststellung, ob ein gültiges Tor erzielt wurde oder nicht, unterliegt gemäß den Spielregeln des ÖFB aber ausschließlich dem amtierenden Schiedsrichter.

18

Die teilnehmenden Vereine haben zwei farblich unterschiedliche Dressengarnituren mitzunehmen und bei Bedarf die Dressen zu wechseln.

 

 

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1220 Wien, Steigenteschgasse

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1230 Wien, Perchtoldsdorfer Straße

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